Eine Mahlzeit aus frischem rohen Fleisch oder Fisch ist das Beste für Ihren Hund. Schließlich sind sie Fleischesser (Karnivoren) und keine Getreideesser (Reis).

 

Die meisten Krankheiten der Hunde entstehen durch falsche Ernährung mit Fertigfutter.

 

Ihr Hund bleibt nur gesund und munter, wenn Sie ihn artgerecht füttern. Ich rate Ihnen daher, Ihren Hund zu barfen.

 

Ich barfe meine Hunde und auch die Welpen werden mit BARF groß gezogen.

Das sollte nach Abgabe auch so bleiben. Es ist gar nicht so schwer, wie man glaubt und wirklich das Beste für Ihren Hund!

 

Ich berate Sie hierzu sehr gern.

 

Buchempfehlung:

 

  • BARF - Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde bzw. Welpen
           von Swanie Simon
  • Das Barf-Buch  von Nadine Wolf

  • Hunde würden länger leben, wenn.....
           von Dr. Jutta Ziegler

 

 

Hier ein Auszug von Naturheilkunde-bei-tieren:

 

Warum roh?

Wenn wir von Naturheilkunde-bei-tieren unseren Kunden bei Krankheit ihrer Tiere die Frage stellen „was füttern Sie?“, ist die Antwort meistens: Trocken- oder Dosenfutter. Fragen Sie beliebig viele Hunde- oder Katzenbesitzer, was sie ihr Tier füttern und die Mehrheit wird antworten: Trocken- oder Dosenfutter. Vielleicht machen Sie das zurzeit auch. Jedoch füttern nicht mehr alle Menschen auf diese Art und es ist nicht mehr so selbstverständlich, wie noch vor einigen Jahren. Wir haben angefangen, selber immer mehr über unsere Nahrung nachzudenken und sehen uns auch gerne das Futter unserer Tiere genauer an. Wir sind doch alle der Meinung, dass frische Nahrung gesund ist!

Es gibt mehrere Gründe Ihrem Tier rohes Futter zu geben. Zunächst ist es vielleicht wichtig zu erklären, warum handelsübliches Trocken- und Nassfutter ungeeignet ist für einen Hund, der von Natur aus Karnivore ist. Es gibt drei verschiedene Arten von Trockenfutter: es gibt gepresste und gebackene Brocken sowie expandierte Brocken, was bedeutet, dass die Brocken unter sehr hohen Temperaturen hergestellt worden sind. Diese drei Arten von Brocken haben zwei Übereinkünfte: Erstens sind sie hergestellt worden, damit der Mensch es bequemer hat; denn was ist einfacher als eine Handvoll Brocken in einen Futterschüssel zu werfen. Man braucht nicht nachzudenken über das, was der Hund frisst, denn auf der Verpackung steht ja „komplett“.

Die zweite Übereinkunft ist, dass der Körper des Hundes mit körperfremden Stoffen arbeiten muss. Das ist auch der Grund, warum viele Hunde auf dieses Futter allergisch reagieren. Die Brocken werden so stark erhitzt, dass sie steril werden und dadurch den Darm des Hundes faul machen. Durch das starke Erhitzen muss man im Nachhinein noch künstliche Vitamine und Mineralien hinzufügen um dafür zu sorgen, dass der Hund noch alle benötigten Stoffe bekommt. Auch der natürliche Widerstand des Hundes nimmt ab, da dieser ein tot gekochtes und künstlich hergestelltes Futter bekommt. Die Tatsache, dass durch tote Nahrung Organismen herunterkommen, ist auch schon durch die Katzenuntersuchung von Dr. Francis Pottenger, die zwischen 1932 und 1942 an 900 Katzen durchgeführt wurde, bewiesen worden. Schon in der ersten Generation kam es zu Fehlgeburten und Abweichungen. Diese Untersuchung hat man später mit Ratten und Schweinen wiederholt und wiederum bekamen die Tiere, die gekochtes, totes Futter erhielten, gesundheitliche Probleme während die Tiere, die „lebendiges frisches Futter“ bekamen, gesund blieben.

Immunsystem (natürlicher Widerstand)

Ein gesundes Tier, das auch gesund bleiben soll, muss als erstes ein starkes Immunsystem haben. Wenn Sie müde oder gestresst sind haben Sie normalerweise einen verringerten Widerstand gegen Grippeviren und erkälten sich schneller als eine Person, die ein starkes Immunsystem hat. Bei Tieren ist das nicht anders; mit einem starken Immunsystem sind sie weniger krankheitsanfällig. Dies wird auch immer mehr von Trockenfutterhersteller, wie Farmfood behauptet. Diese Firma hat sogar ein spezielles frisches Futter auf den Markt gebracht um ihre eigenen Brocken zu kompensieren. Folgender Text stammt wörtlich von ihrer Homepage:

Während der Entstehung von Farm Food HE in 1984 hat sich herausgestellt dass eine regelmäßige „Kur“ mit frischem Fleisch, auf der Grundlage von „schmutzigem“ grünen Pansen, notwendig ist für die Erhaltung einer gesunden Darmflora. Trockenfutter und andere erhitze Futtersorten (Dosenfutter und andere außerhalb der Gefriertruhe haltbaren Produkte) sind steril. Deswegen ist Trockenfutter nicht in der Lage die notwendigen Bakterien zu liefern, die erforderlich sind um eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu erhalten.

Hunde/Katzen die grundsätzlich mit Brocken gefüttert werden haben immer wieder folgende Erkrankungen:

  • Allergien und Hauterkrankungen: können entstehen durch das in den Brocken enthaltene Getreide (Kohlenhydrate). Außerdem enthalten Brocken viele chemische Mittel um sie länger haltbar zu machen. Diese Stoffe werden häufig mit der Bezeichnung: „mit in der EU zugelassenen Antioxidantien“ angezeigt. Dadurch werden viele Kunden getäuscht. Mit diesen erlaubten Antioxidantien werden häufig die Stoffe BHT, BTH, Ethoxyquin gemeint. Dies sind u.a. Gifte aus der Landwirtschaft und Stabilisatoren für Kautschuk. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Stoffe sogar zur Unfruchtbarkeit führen können. BHA, BHT, Ethoxyquin und Propylgallat sind alle karzinogene (krebserregende) Stoffe. An manchen Brocken werden auch Farbstoffe zugefügt, damit sie fürs Herrchen appetitlicher aussehen. Einem Hund ist es egal, welche Farbe sein Futter hat! Es soll nur lecker schmecken und duften! Tiere mit einem geschwächten Immunsystem reagieren empfindlich auf diese Stoffe. Dadurch können Symptome wie Allergien und Hautkrankheiten, evt. mit Juckreiz, entstehen. Diese können, häufig erst im Verlauf von einigen Monaten oder noch längerer Zeit, eine sehr ernste Form annehmen. Was man anschließend, ausschließlich beim Tierarzt, kaufen kann, sind andere Bröckchen gegen Allergien und Hautproblemen. Der Hersteller (Verursacher der Krankheit), bringt noch eine zweite Art Brocken auf den Markt um die ersten Brocken zu kompensieren. Sie können es vergleichen mit einem Glaser: zunächst wirft der Glaser einen Stein durch Ihre Scheibe und anschließend fragt er Sie, ob er Ihre Scheibe reparieren darf.
  • Gebissprobleme: eins der Probleme das man bei Hunden und Katzen sieht ist die Bildung von Plaque. Dieser entsteht vor allem bei Tieren, die Trockennahrung bekommen. Die Kohlenhydrate aus Getreide, Gemüse, Kartoffeln usw. im Trockenfutter fördern die Plaquebildung. Hersteller von Trockenfutter ist dies gut bekannt, sie bieten deswegen viele Kauprodukte an um die Plaquebildung zu reduzieren.

    Zum Beispiel Pedigree, der seine DentaStix in großen Anzeigen anpreist mit Texten wie:

    Wie Sie vielleicht schon wissen, bekommen 4 von 5 Hunden die älter als drei Jahre sind, Probleme mit dem Gebiss. Deswegen ist Vorbeugung, in Form von täglicher Gebissversorgung, sehr wichtig. Lesen Sie deswegen alles über das Gebiss von Hunden, worauf Sie achten können und wie Sie am besten Probleme vorbeugen und verhindern können. PEDIGREE® Dentastix™ hat eine reinigende Wirkung auf das Gebiss deines Hundes. Die einzigartige X-Form entfernt Schmutz an der Oberfläche und die Inhaltsstoffe machen Zahnplaque unschädlich. Bei täglicher Anwendung hilft DentaStix™ die Bildung von Plaque um 80% zu verringern.

    Aber wenn Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze einfach natürliches Futter wie frisches Fleisch oder frischer Fisch geben, haben die Tiere bis ins hohe Alter kaum Probleme mit Zahnplaque und Zahnfleischentzündungen. In der Praxis sehen wir, dass bei Tieren die von Trockenfutter zu frischem Fleisch/Fisch wechseln, die Zähne wieder sauberer werden und die Zahnfleischprobleme sich von allein verbessern.
  • Dicke Tiere: es kommt regelmäßig vor, dass Hunde und Katzen durch Trockenfutter zu dick werden. Dies kommt hauptsächlich dadurch, dass ihr Körper nicht gut mit den unnatürlichen Stoffen aus dem Futter umgehen kann. Diese werden unnötigerweise im Körper gespeichert. Dadurch entstehen Gewichtsprobleme und es kommt wiederum zu anderen Krankheiten wie z.B. Zuckerkrankheit.
  • Blasen- und Nierenerkrankungen kommen regelmäßig bei Tieren vor, die empfindlich auf die Flüssigkeitsbalance im Körper reagieren. Hunde und Katzen sollten Futter mit einem Feuchtigkeitsanteil von 60-70% bekommen. Rohes Futter enthält 60-70% Feuchtigkeit, Brocken nur 4-5%. Deswegen sieht man häufig, dass Tiere Probleme mit der Blase (Blasengrieß, Blasenentzündung) bekommen. Die Blase wird zu wenig durchgespült und daraus entstehen die Probleme. Niereninsuffizienz: das gleiche wie bei der Blase; auch hier wird die Niere zu wenig durchgespült. Tierärzte geben dann spezielles Trockenfutter für die Blase oder die Nieren, aber diese enthalten auch kaum Feuchtigkeit. Hersteller von Trockenfutter weisen ja immer darauf hin, dass das Tier ausreichend frisches Wasser bekommen sollte, denn diese Problematik ist hinlänglich bekannt. Aber es gibt viele Hunde und Katzen die nur geringe Mengen Wasser trinken, was Mitverursacher für diese Erkrankungen ist. Wir empfehlen bei Tieren mit Blasen- oder Nierenerkrankungen immer zu rohem Futter zu wechseln.
  • Analdrüsenprobleme: Heutzutage besteht Tierfutter überwiegend aus pflanzlichen Bestandteilen (Getreide). Früher bestand die Nahrung aber größtenteils aus Fleisch und Knochen. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass durch die modernen, veränderten Ernährungsgewohnheiten der Katzen und Hunde, der Kot zu weich wird. Deswegen werden die Analdrüsen nicht mehr vollständig entleert. In den vollen Analdrüsen entsteht dadurch nicht nur ein „Druck“, sondern der Analdrüseninhalt fängt sozusagen an zu gären und Bakterien können sich vermehren. Letztendlich kann dadurch eine Entzündung entstehen. Hunde können die Analdrüsen selber nicht mit ihrem Maul erreichen und deswegen fangen sie an, in der Umgebung des Schwanzansatzes zu lecken und zu beißen, manchmal bis es blutig ist. Auch das so genannte „Schlittenfahren“ ist ein Versuch des Hundes die Reizung und den Juckreiz los zu werden. Der Hund rutscht dabei mit seinen Hinterteil über den Fußboden. Katzen dahingegen können ihre Analdrüsen selber erreichen. Wir sehen in der Praxis denn auch, dass diese Erkrankung häufiger bei Hunden als bei Katzen vorkommt.